Wappen Schützenverein Hambühren e.V. Wappen

Bürgerumfrage als Zufriedenheitsbarometer

Das Schützenhaus war gut gefüllt, denn der Einladung des Schützenvereins Hambühren zum Neujahrstreffen waren in diesem Jahr noch ein paar mehr Interessierte gefolgt. In seinem Gastvortrag bezeichnete der neue Bürgermeister Thomas Herbst die Stimmung im Hambührener Rathaus als sehr gut und nannte die Zusammenarbeit vertrauensvoll. Weiter kündigte Herbst eine Umfrage über die Zufriedenheit mit der Gemeindeverwaltung an. Die Posaunengemeinschaft Hambühren umrahmte die Wortbeiträge abwechslungsreich mit Marschmusik, einem Choral und dem Niedersachsenlied.

Begrüßung durch den 1. VorsitzendenDer 1. Vorsitzende des Schützenvereins, Jörg Lehne, begrüßte die Gäste sowie viele Vereinsmitglieder am 6. Januar 2012 im Schützenhaus am Bruchweg und hob den Wert persönlicher Begegnung in einer Zeit der neuen Kommunikationsmittel wie Emails, SMS und Facebook hervor. „In einer derart schnelllebigen Zeit ist es doch schön, gerade zum Jahreswechsel an Traditionen festzuhalten und zusammenzukommen“, so Lehne.

Pastor BernhardPastor Georg Bernhard von der katholischen Kirchengemeinde „Heilige Schutzengel“ hatte sich Zeit für den Schützenverein genommen und brachte zu eben diesem Thema einige geistliche Gedanken zum Ausdruck. Er riet, sich trotz gefülltem Terminkalender mehr Zeit zu nehmen und im Glauben zur Ruhe zu kommen. „Schenken wir uns und den Anwesenden heute Zeit, dann kann dies eines der kostbarsten Geschenke sein“, so Bernhard.

Landtagsabgeordneter Thomas Adasch blickte optimistisch in das Neue Jahr, wie laut aktueller Umfragen die Mehrzahl der Deutschen. „Die größte Herausforderung ist die internationale Finanz- und Schuldenkrise“, und dies gelte auch aus landes- und kommunalpolitischer Sicht. Herausforderungen in Hambühren sieht Adasch in überzeugenden Antworten auf den demografischen Wandel, die Möglichkeiten zur Umsetzung des Dorferneuerungsprogramms und die letzten Rüstungsaltlasten.

Bürgermeister Thomas HerbstHambührens neuer Bürgermeister Thomas Herbst stellte sich dem Publikum zunächst persönlich vor und berichtete dann von seinen ersten Erfahrungen im neuen Amt. Ganz oben auf seiner Agenda stehen die lokale Wirtschaftsförderung und weitere Maßnahmen zur Steigerung des Wohnwertes in Hambühren. Statt Politikverdrossenheit vor sich herzutragen, sollten sich engagierte Bürger an die gewählten Vertreter wenden und die öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates, besser noch die der Fachausschüsse besuchen, denn dort könne man sich auch Gehör verschaffen.

JubilareDer 2. Vorsitzende des Schützenvereins, Jens-Martin Reimker, gab einen amüsanten Ausblick auf das Schaltjahr 2012. Sportliche Höhepunkte sind die Fußball EM in Polen und der Ukraine sowie die Olympischen Spiele in London. Aus Hambührener Sicht gibt es einige Jubiläen zu feiern: die Siedlergemeinschaft Hambühren feiert 40jähriges Bestehen, die MU-Kapelle Oldau wird 50 Jahre sowie die ehemalige Volksschule und heutige Manfred-Holz-Grundschule gar 60 Jahre alt. Reimker hatte aber noch zwei Jubilare im Gemeinderat entdeckt und überreichte den Ratsmitgliedern Renate van Bargen und Thomas Adasch für 25 Jahre Ratsarbeit je eine Packung Beruhigungstee.

Posaunengemeinschaft HambührenDie Bläser von der Posaunengemeinschaft Hambühren lockerten die Veranstaltung musikalisch auf. Unter Leitung des stellvertretenden Leiters Reiner Patzak intonierten die 12 Bläser unter anderem den Marsch „Auf der Lüneburger Heide“, einen Choral und zuletzt das „Niedersachsenlied“. Bei einem Imbiss in lockerer Runde fand der gemütliche Abend seinen Ausklang. Besonderer Dank gebührt der Bedienung mit den fleißigen Schützendamen, Fleischermeister Horst und Michael Ibsch sowie Willi Vocke, der den Sekt für den Abend spendiert hat.

Die Redner des Abends
Hier präsentieren sich nochmals die Redner des Abends: v.l.: Vorsitzender Jörg Lehne, Reiner Patzak (Posaunengemeinschaft), Bürgermeister Thomas Herbst, Landtagsabgeordneter Thomas Adasch, Pastor Bernhard und der 2. Vorsitzende Jens-Martin Reimker.

 

 

nach oben